27. Oktober 2020

Alaró – die nähe zu Mallorcas Bergen

Alaró gehört zu den Gemeinden auf Mallorca, die nicht von Touristen überlaufen sind, aber eine Schönheit und eine unfassbare kulturelle Vielfalt bietet. Anders als die anderen Orte und Gemeinden auf Mallorca beeindruckt der Ort nicht durch Strandnähe und Luxushotels, sondern mit einer einzigartigen Landschaft, einer historischen Architektur und der Offenheit der Einheimischen. Nordwestlich des Zentrums der Baleareninsel gelegen, hat der Ort 5572 Einwohner und eine Größe von 45,6 Quadratkilometern.

Blick auf Alarò und die Tafelberge
Alarò und die Berge im Hintergrund

Geschichte des Ortes Alarò

Seine Ursprünge hat der Ort im 13. Jahrhundert. In der Vergangenheit lag der Schwerpunkt der Arbeit auf der Insel in der Herstellung von Schuhen. Zwischenzeitlich gab es im Ort 30 verschiedene Schuhmacher, bei denen rund 2.000 Mitarbeiter angestellt waren. Bekannt für die Produktion von Schuhen ist Tony Mora, dessen Fabrik noch heute im Ort angesiedelt ist. Mit der Zeit haben sich auch viele Menschen in dem Ort angesiedelt und haben dort ihre Geschäfte eröffnet.

Tourismus und Sehenswürdigkeiten

Sehenswert ist der Ort vorwiegend aufgrund seiner historischen Gebäude und seinen Möglichkeiten zum Radfahren und Wandern. Rund um das Tramuntana-Gebirge, an dem der Ort liegt, befinden sich unzählige Wanderwege und Radwege, die von Besuchern der ganzen Insel angesteuert werden. Darüber hinaus gibt es Routen, die sowohl Freizeit-, als auch Profiradfahrer anlocken und Fahrrad fahren lassen. Rund um das Gebirge führen Wege entlang, die zudem einen einzigartigen Ausblick bieten und an sehenswerten Plätzen vorbeiführen.

Auch der Wochenmarkt von Alaró ist bei Einheimischen und Touristen sehr beliebt. Dieser findet jeden Samstag in der Zeitspanne von 8 bis 14 Uhr statt. Dabei werden frische Lebensmittel sowie Kleidungsstücke von lokalen Händlern angeboten.

Hauseingang in Alaró

Rund um das Rathaus ist außerdem ein Spaziergang empfehlenswert. Hier laden die kleinen Gassen, für die der Ort auch bekannt ist, zum gemütlichen schlendern ein. Am Platz rund um das Rathaus ist auch abends noch Betrieb. Eisdielen, Restaurants und Cafés ziehen vorwiegend die jüngere Bevölkerung des Ortes an. Gegessen werden kann in Pizzerien oder auch in Restaurants, in denen lokale Küche angeboten wird. Hier zeigt sich die Offenheit und Gastfreundlichkeit, die von den Bürgern des Ortes ausgeht.

Das Castell d’Alaró

Castell Alarò

Die meistbesuchte Sehenswürdigkeit und das Highlight des Ortes ist der Castell d’Alaró. Im Norden des Ortes, rund 3 Kilometer entfernt, befindet sich die Ruine, die seit dem Jahr 1931 spanisches Kulturdenkmal ist. Die Ruine befindet sich auf einer Höhe von rund 817 Metern. Bereits im Jahr 902 wurde die Burg erbaut. In der Vergangenheit wurde die Sehenswürdigkeit mehrfach Ziel von Angriffen.

Nur noch Teile der ehemaligen Burg existieren heute noch. Viele Besucher der Ruine nutzen den Wanderweg, um zu der früheren Burg zu gelangen. Dieser folgt an Oliven- und Pinienbäumen und an vielen weiteren Pflanzen vorbei. Bereits auf dem Weg dorthin ist der Ausblick über die Region umwerfend. Drei Stunden dauert der Aufstieg zu dem sehenswerten Platz.
Oben angekommen, befinden sich mehrere Restaurants und Hotels nahe der früheren Burg. Auch weitere Wanderwege beginnen dort, die teilweise eine höhere Schwierigkeit darstellen. Dennoch ist der Aufstieg zu der ehemaligen Burg durch die Schwierigkeit nicht für jedermann geeignet und passend.

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