20. September 2020

Das Planetarium von Mallorca

Das Planetarium von Mallorca zieht Tausende Besucher Jahr für Jahr auf die schönste Insel der Balearen. Doch die Insel bietet ihren zahlreichen Touristen nicht nur einzigartige Strände und dazu unvergleichbare Natur.

Über den Wolken

Die spanische Insel Mallorca bietet ihren Urlaubern und Bewohnern aufgrund ihrer entlegenen Lage. Und dazu bei Wolken Freiheit ebenfalls einen atemberaubenden Sternenhimmel. Wer die beeindruckende Gelegenheit dazu nutzen möchte, den Nachthimmel genauer zu untersuchen. Der sollte dementsprechend einen Besuch in das Planetarium von Mallorca planen.

Die Lage des Planetariums

Das Planetarium von Mallorca befindet sich in Costitx. Er ist der perfekte Ort, um die Milchstraße oder den Mond zu betrachten. Der abgelegene Ort ist von weiten Feldern und kleinen Straßen umgeben. Die Sternwarte ist die einzige astronomische Einrichtung auf der Insel. Sie wurde im Mai 1991 eröffnet. Betreiber des Planetariums ist die mallorquinische Organisation für Astronomie (O.A.M).

Planetarium von Mallorca – Beitrag zur Forschung

Im Allgemeinen wird die Sternwarte für zwei wesentliche Ziele verwendet. Zum einen wird die Förderung und Forschung durch das Planetarium vorangetrieben. Aber man möchte auch Schülern und Studenten Inhalte der Astronomie näher bringen.

Als wesentlichen Beitrag zur Forschung konnten mithilfe des Observatoriums bereits einige neue Asteroiden entdeckt werden.

Die Technik des Planetariums

Eine 14 Meter große Metallkuppel überragt das Gebäude. Darin befindet sich der wissenschaftlich höchst bedeutsame Planetariumsprojektor Zeiss ZKP3 Skymaster. Dieses wahrhaftig außergewöhnliche Gerät ermöglicht es Forschern. Rund 6.000 Sterne mit höchster Präzision auf einen Bildschirm zu projizieren. Diese Menge entspricht etwa dem Blick in die Sterne unter freiem Himmel mit bloßem Auge.

Das Universum entdecken

Rund 100 Besucher finden unter der riesigen Kuppel Platz. Dort können jeden Freitag und Samstag spektakuläre Nachthimmel-Projektionen. Lichter-Shows und Computer-Animationen bewundert werden. Hierbei wird wissenswertes über den Weltraum erzählt. Dazu das Sonnensystem und die Entstehung der Erde vermittelt. Die Vorführungen können auf Spanisch (auch Katalanisch) und Englisch verfolgt werden.

Das Planetarium auf der Insel Mallorca ist dazu europaweit das einzige. Dass Bilder von Teleskopen in Echtzeit projizieren kann. Möglich macht dies eine eigens von O.A.M entwickelte Software.

Die Geschichte des Planetarium von Mallorca

Der Besuch der Sternwarte ist folglich besonders in der Zeit von Mitte Juli bis August ist richtigerweise empfehlenswert. In dieser Zeit befinden sich die Sternschnuppen außerdem an Ihrem Maximum. Nacht für Nacht schießen in dieser Zeit hunderte von Sternschnuppen durch den Himmel.

Der spanische Ursprung der Sterne

Die Sternschnuppen tragen bei den Spaniern aufgrund einer Sage den Namen Lágrimas de San Lorenzo. Was zu deutsch Tränen des heiligen Laurentius bedeutet. Der Sage zufolge verteilte der Schatzmeister der katholischen Kirche. Laurentius das gesamte Gold der Stadt Rom unter den Armen. Und nicht wie etwa aufgefordert dem Kaiser der Stadt Valerian.

Als Strafe wurde Laurentius folglich bei lebendigem Leibe. Und auf einem glühenden Eisen-rost schließlich zu Tode gefoltert. Die Tränen die er dabei vergoss. Schießen nach dieser spanischen Sage jeden Sommer über den nächtlichen Himmel.

Was erwartet einen im Planetarium von Mallorca?

Für Besucher bietet das Planetarium Getränke und dazu auch kleinere Snacks an. Ein warmes Abendessen kann auch von Gruppen mit vorheriger Reservierung bestellt werden.

Zusammenfassend bietet euch das Planetarium Mallorca deswegen eine Alternative für euren Mallorca Urlaub. Durch einen Besuch kann dabei Abwechslung in den doch sehr schnell eintönig werdenden Strandurlaub auf Mallorca kommen.

Öffnungszeiten

  • Montags bis Samstags von 10:00 bis 13:00 Uhr
  • Freitags und Samstags auch von 18:45 bis 21:00 Uhr
Karte
Google Maps

Mit dem Laden der Karte akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Google.
Mehr erfahren

Karte laden